Therapieplatz Wien finden - warum es schwer ist & was hilft

Du rufst an. Besetzt. Du rufst nochmal an. Warteliste. Du rufst das dritte Mal an. Keine freien Plätze.

So geht es gerade tausenden Menschen in Wien. Nicht weil sie sich nicht genug bemühen. Nicht weil es keine Therapeut:innen gibt. Sondern weil das System so gebaut ist, dass die Suche nach einem Therapieplatz selbst zur Belastung werden kann, genau dann, wenn man eigentlich Unterstützung bräuchte.

Wenn du dir unsicher bist, welche Option am besten zu dir passt, oder du Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Therapieplatz brauchst, kannst du dich jederzeit unverbindlich und anonym bei findmetherapy anmelden. Wir helfen dir einen passenden Therapieplatz zu finden.

Wenn du gerade mittendrin bist in dieser Suche und dich fragst, ob du etwas falsch machst: Tu das nicht. Du machst nichts falsch. Die Zahlen sind eindeutig. In Österreich leiden rund 22 % der Bevölkerung jährlich an einer psychischen Erkrankung, aber nur etwa 2 % erhalten einen vollfinanzierten Kassenplatz für Psychotherapie. Das ist keine persönliche Niederlage. Das ist ein strukturelles Problem.

Dieser Beitrag von findmetherapy erklärt, warum es so schwer ist, einen Therapieplatz in Wien zu finden. Und er zeigt dir, was du konkret tun kannst, welche Wege es gibt, und wie findmetherapy dir dabei helfen kann, nicht alleine durch diesen Dschungel zu navigieren.

Der erste Schritt ist oft der schwerste und dann kommt die Warteliste

Sich zu sagen: "Ich brauche Hilfe", das erfordert Mut.

Für viele Menschen ist es der emotionalste und schwierigste Schritt überhaupt. Was danach kommt, sollte eigentlich leichter sein. Ist es aber oft nicht.

Die Realität der Wiener Therapiesuche sieht für viele so aus: Man googelt, findet eine Liste mit Namen, ruft an, bekommt Absagen oder landet auf Wartelisten. Manche geben nach dem fünften Anruf auf. Andere verbringen Wochen damit. Und nicht wenige ziehen am Ende den Schluss: "Offensichtlich ist es gar nicht so schlimm bei mir", obwohl dem nicht so ist.

Diese Erschöpfung vor dem eigentlichen Therapiebeginn ist kein Zufall. Sie ist ein systemimmanentes Problem, das seit Jahrzehnten bekannt ist und das trotz einzelner Fortschritte bis heute nicht gelöst wurde. Um zu verstehen, warum das so ist, hilft ein Blick auf die Zahlen.

Die nackten Zahlen: Ein System unter Druck

Österreich gilt in manchen Statistiken als gut versorgt. Tatsächlich hat Österreich pro Kopf deutlich mehr ausgebildete Psychotherapeut:innen als der EU-Durchschnitt, laut Österreichischem Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) sogar dreimal so viele.

Klingt gut. Ist aber nur die halbe Wahrheit.

Was der Bedarf ist und was tatsächlich ankommt

Laut einer repräsentativen Studie von Wancata (MedUni Wien, 2017) leiden rund 22,7 % der österreichischen Bevölkerung innerhalb eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Am häufigsten: Angststörungen, Depressionen und Belastungsreaktionen. Der geschätzte Behandlungsbedarf für Psychotherapie liegt bei mindestens 13,8 % der Bevölkerung.

Was diese Menschen tatsächlich erhalten? Laut einer aktuellen Analyse der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) aus dem Jahr 2025 erhalten gerade einmal rund 4 % der österreichischen Bevölkerung überhaupt öffentlich finanzierte psychotherapeutische Leistungen und davon nur etwa 1 % einen vollfinanzierten Kassenplatz.

Das bedeutet:

Von zehn Menschen, die Psychotherapie brauchen, erreicht das System gerade mal einen. Die anderen neun zahlen privat, warten oder gehen gar nicht hin.

Wien ist zwar der am besten versorgte Bundesland Österreichs, aber auch hier ist die Lage weit entfernt von ausreichend. Wer einen vollfinanzierten Kassenplatz über die Wiener Gesellschaft für Psychotherapeutische Versorgung (WGPV) oder den Verein für ambulante Psychotherapie (VAP) sucht, muss laut aktuellen Einschätzungen mit Wartezeiten von drei bis neun Monaten rechnen, je nach Bezirk, Therapiemethode und Dringlichkeit.

Drei bis neun Monate. Das ist für jemanden in einer akuten psychischen Krise keine Option. Das ist für jemanden mit mittelschwerer Depression oft zu lang. Und es ist für die meisten Menschen, die Hilfe suchen, schlicht frustrierend.

Hinzu kommt: Wien hat zwar viele Therapeut:innen, aber die meisten arbeiten als sogenannte Wahltherapeut:innen, das heißt, sie bieten Privattherapie an. Eine Sitzung kostet in Wien aktuell im Schnitt 100 bis 170 Euro. Die ÖGK erstattet davon 33,70 Euro zurück.

Wer sich das nicht leisten kann, hat Pech.

Warum gibt es so wenige Kassenplätze?

Das ist eine der berechtigtsten Fragen und die Antwort ist politisch. Psychotherapie ist in Österreich nicht als reguläre Kassenleistung organisiert. Es gibt keine Einzel-Kassenverträge zwischen Krankenkasse und Therapeut:in, wie das etwa bei Ärzt:innen funktioniert. Stattdessen laufen vollfinanzierte Therapieplätze über Versorgungsvereine (WGPV, VAP) und die haben nur begrenzte Kontingente.

Der ÖBVP fordert seit Jahren einen "Gesamtvertrag Psychotherapie" mit echtem Patient:innenwahlrecht und 80 % Kassenrückerstattung, ähnlich wie bei anderen Heilberufen. Bislang ohne Erfolg. Fachleute wie der Wiener Psychiater Georg Riess sprechen offen von einer "VersorgungsNOT" und bezeichnen Psychotherapie als "zentrale, aber marginalisierte Versorgungsleistung im Gesundheitssystem".

Was das für dich bedeutet: Die Schwierigkeit, einen Therapieplatz zu finden, ist nicht dein Problem.

Sie ist ein strukturelles Versagen, das Politiker:innen seit Jahrzehnten bekannt ist und das immer noch nicht ausreichend gelöst wurde

Warum die Suche selbst so zermürbend ist

Auch wenn man die systemischen Gründe versteht, die konkrete Suche ist trotzdem belastend. Und das aus mehreren Gründen, die über die reine Platzknappheit hinausgehen.

1. Die Informationslage ist überwältigend

Gibst du "Psychotherapie Wien" in Google ein, bekommst du tausende Ergebnisse. Therapeut:innen-Listen, Verzeichnisse, Plattformen, Selbstdarstellungen, kein Mensch weiß, wo er anfangen soll.

Welche Methode ist die richtige? Was ist der Unterschied zwischen Verhaltenstherapie und tiefenpsychologischer Therapie? Brauche ich überhaupt Psychotherapie oder eher klinisch-psychologische Behandlung? Kann ich eine Kostenerstattung beantragen und wenn ja, wie?

Diese Fragen müssen Menschen in einem Moment beantworten, in dem es ihnen ohnehin nicht gut geht.

Das ist keine gute Kombination.

2. Der bürokratische Aufwand kostet Kraft

Wer einen vollfinanzierten Kassenplatz möchte, braucht zunächst eine ärztliche Bestätigung, von einer Hausärzt:in, Neurolog:in oder Psychiater:in, dass eine Psychotherapie notwendig ist. Das klingt einfach, ist aber für viele Menschen eine zusätzliche Hürde: Termin beim Arzt, über psychische Symptome sprechen, auf Ergebnisse warten, dann erst weitersuchen. Manche geben genau an dieser Stelle auf.

Wer dann einen Wahltherapeuten wählt und eine Teilrückerstattung möchte, muss außerdem wissen:

Ab der 11. Sitzung braucht es eine Bewilligung der ÖGK und die muss VOR der 11. Sitzung beantragt werden. Wer das nicht weiß, zahlt ab da alles selbst.

3. Das Zusammenfinden funktioniert oft nicht

Selbst wenn man einen freien Platz findet, heißt das noch nicht, dass es passt.

Die Forschung ist eindeutig: Die therapeutische Allianz, also die Qualität der Beziehung zwischen Therapeut:in und Klient:in, ist der wichtigste Wirkfaktor für den Erfolg einer Therapie. Und diese Passung lässt sich nicht aus einem Profil auf einer Website ablesen.

4. Die emotionale Last der Suche

Es ist paradox: Ausgerechnet dann, wenn man emotional am verletzlichsten ist, soll man hartnäckig telefonieren, recherchieren, bürokratische Hürden überwinden und Absagen verkraften. Studien zeigen, dass viele Menschen ihre Therapiesuche aufgeben, nicht weil sie keine Hilfe wollen, sondern weil die Suche selbst zu anstrengend ist. Eine Untersuchung von Riess et al. (Psychotherapie Forum, 2025) bestätigt, dass finanzielle Barrieren und Informationsmangel zu den häufigsten Gründen gehören, warum Menschen trotz Bedarf keine Therapie beginnen

Viele Menschen machen eine erste Erfahrung, bei der die Chemie nicht stimmt, und ziehen daraus die falsche Konsequenz: "Therapie ist halt nichts für mich." Dabei wäre die Lösung oft eine andere Person, nicht das Ende der Suche.

Was sich 2026 geändert hat und was das für dich bedeutet

Es gibt auch gute Nachrichten. Seit Jänner 2026 gibt es in Österreich erstmals eine vollfinanzierte Kassenleistung für klinisch-psychologische Behandlung und das ist eine echte Verbesserung.

Die neue Kassenleistung: PsyHelp.at

Die ÖGK hat gemeinsam mit SVS und BVAEB einen Gesamtvertrag mit dem Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) abgeschlossen. Das Ergebnis: 120.700 vollfinanzierte Behandlungseinheiten pro Jahr, österreichweit, ohne Vorfinanzierung durch die Versicherten.

Zugang bekommst du über die Servicestelle PsyHelp.at, du meldest dich online an oder rufst die kostenlose Hotline 0800 10 02 03 an. Voraussetzung: eine ärztliche Bestätigung einer psychischen Erkrankung (ICD-10-Diagnose). Wenn du bereits Psychotherapie mit Kostenzuschuss erhältst, bist du von dieser Leistung ausgeschlossen.

Die Zahlen der ersten 100 Tage sprechen für sich: Über 6.500 Menschen haben sich angemeldet, 2.000 Behandlungsplätze wurden vermittelt, fast die Hälfte davon zwischen 20 und 40 Jahren, also genau die Altersgruppe, die am stärksten unter Zugangsproblemen leidet.

Wichtig zu wissen: Das ist nicht dasselbe wie Psychotherapie

Klinisch-psychologische Behandlung und Psychotherapie sind zwei verschiedene Dinge. Klinische Psycholog:innen haben ein Psychologiestudium und eine postgraduale klinisch-psychologische Ausbildung absolviert, ihr Schwerpunkt liegt auf Diagnostik, Beratung und kürzeren psychologischen Interventionen. Psychotherapeut:innen hingegen haben eine eigenständige jahrelange Therapieausbildung in einer der 23 anerkannten Methoden, ihre Arbeit ist oft tiefergehender, längerfristiger und stärker beziehungsorientiert.

Beides hat seinen Platz.

Für manche Anliegen, zum Beispiel diagnostische Abklärung, Bewältigungsstrategien, kürzere Belastungsphasen, kann klinisch-psychologische Behandlung genau das Richtige sein. Für andere Themen, tiefgreifende Lebensthemen, langanhaltende Depressionen, Traumata, Beziehungsmuster, ist Psychotherapie meist die bessere Wahl.

Der Engpass bei klassischen Psychotherapie-Kassenplätzen bleibt also bestehen. PsyHelp.at ist ein wichtiger Fortschritt, aber kein Ersatz.

 

Deine konkreten Optionen in Wien: Ein ehrlicher Überblick

Hier sind die wichtigsten Wege, mit ehrlichen Angaben zu Wartezeiten und Kosten.

Option 1: Vollfinanzierter Kassenplatz Psychotherapie

Die zwei wichtigsten Anlaufstellen in Wien sind die Wiener Gesellschaft für Psychotherapeutische Versorgung (WGPV, Tel: 01/310 21 00) und der Verein für ambulante Psychotherapie (VAP, Tel: 01/402 56 96). Beide vermitteln vollfinanzierte Kassenplätze, du zahlst nichts. Der Nachteil: Wartezeiten von 3 bis 9 Monaten sind realistisch.

Tipp: Meld dich bei beiden an und bleib aktiv. Manchmal werden Plätze kurzfristig frei. Frag ausdrücklich nach, ob du auf eine Dringlichkeitsliste gesetzt werden kannst, wenn es dir akut schlecht geht.

Option 2: Wahltherapeut:in mit Teilrefundierung

Du kannst auch direkt eine Wahltherapeut:in kontaktieren, also eine Privattherapeutin, die nicht bei einem Kassenverein arbeitet. Die Kosten liegen bei 100–170 Euro pro Sitzung. Die ÖGK erstattet dir 33,70 Euro zurück (SVS 50 Euro, BVAEB 50,20 Euro). Ab der 11. Sitzung brauchst du eine Bewilligung der Kasse, beantrage diese unbedingt vor der 11. Sitzung.

Für die Suche nach Wahltherapeut:innen helfen die offizielle Therapeutenliste des Bundesministeriums (psychotherapie.ehealth.gv.at) oder auch wir von findmetherapy.

Option 3: Ausbildungsambulanzen

Ausbildungsambulanzen bieten Psychotherapie durch Therapeut:innen in Ausbildung an, unter enger Supervision von erfahrenen Kolleg:innen. Die Qualität ist hoch, die Wartezeiten sind oft deutlich kürzer (teilweise nur 1 bis 4 Wochen) und die Kosten sind sozial gestaffelt, oft zwischen 10 und 40 Euro pro Sitzung.

In Wien gibt es mehrere solcher Ambulanzen, darunter:

•      SFU (Sigmund Freud Privatuniversität): Erstsitzung 80 €, dann 10–30 €/Sitzung, sozial gestaffelt

•      APG•IPS (Institut für Psychosomatik und systemische Therapie): ca. 40 €/Sitzung

•      VPL (Verein zur psychotherapeutischen Lehrambulanz): ca. 20–30 €/Sitzung

•      AVM (Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation): Sozialtarife möglich

•      iwik (Institut für Einzel-, Gruppen- und Kinderpsychotherapie): ca. 25 € Einzel, 15 € Gruppe 

Diese Option wird oft unterschätzt, dabei ist sie für viele Menschen der sinnvollste Einstieg.

Option 4: Klinisch-psychologische Behandlung auf Kasse (PsyHelp.at)

Wie beschrieben: seit Jänner 2026 neu, vollfinanziert, ohne Wartezeiten in der Anmeldung (aber mit Wartezeiten auf den Platz selbst). Anmeldung über psyhelp.at oder Tel. 0800 10 02 03. Voraussetzung: ärztliche Bestätigung einer psychischen Erkrankung.

Option 5: Kriseninterventionszentrum Wien (kostenlos)

Wenn es akut ist, gibt es das Kriseninterventionszentrum Wien (01/406 95 95), kostenlos, keine lange Wartezeit, spezialisiert auf akute Krisen. Bis zu 10 Sitzungen ohne Kosten, Überweisung nicht erforderlich. Eine wertvolle Option für Überbrückungsphasen.

Option 6: Für Studierende

Wiener Universitäten haben eigene psychologische Beratungsangebote: Die TU Wien, WU, BOKU und andere bieten jeweils zwei bis drei kostenlose Gespräche pro Jahr an. Die ÖH-Helpline ist unter +43 1 585 33 33 erreichbar. Das Sozialministerium finanziert außerdem das Programm "Gesund aus der Krise" für unter 22-Jährige, bis zu 15 kostenlose Einheiten, Hotline 0800 800 122.

Seit dem Wintersemester 2021/22 gibt es an der BOKU ein eigenes Beratungsangebot für Studierende in psychischen Belastungssituationen. Ein Team aus externen Psychologinnen und Psychotherapeutinnen steht den BOKU-Studierenden bei studienbedingten Schwierigkeiten ebenso wie in persönlichen Krisen beratend zur Seite, wahlweise vor Ort oder virtuell . Pro Student*in können bis zu 3 Einzeltermine kostenlos in Anspruch genommen werden . Die Gespräche (Dauer ca. 50 Minuten) finden im vertraulichen Einzelsetting statt und unterliegen der Verschwiegenheitspflicht .Die Beratungen sind für Studierende gratis. 


Worauf du bei der Suche achten solltest

Weil die Platzknappheit dazu verführt, den erstbesten freien Platz anzunehmen – hier ein paar Hinweise, worauf es wirklich ankommt.

Die Methode ist weniger wichtig als die Beziehung

Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologisch? Systemisch oder humanistisch? Diese Fragen sind relevant, aber sie sind nicht das Wichtigste. Die Forschung zeigt konsistent: Der stärkste Wirkfaktor in der Psychotherapie ist die therapeutische Allianz, also wie gut die Beziehung zwischen dir und der Therapeutin funktioniert. Nicht die Methode. Höre auf dein Bauchgefühl in der ersten Sitzung.

Ein Erstgespräch ist kein Commitent

Das erste Gespräch ist dazu da, dass beide Seiten prüfen, ob es passt. Du schuldest niemandem eine Erklärung, wenn du danach sagst: Ich suche weiter. Das ist dein gutes Recht. Wer nach einem Erstgespräch das Gefühl hat, sich nicht getraut zu haben, ehrlich zu sein, das ist auch ein Signal.

Frag nach Erfahrung mit deinem Thema

Therapeut:innen haben Spezialisierungen. Jemand, der hauptsächlich mit Paaren arbeitet, ist vielleicht nicht die beste Wahl für jemanden mit Trauma-Hintergrund. Frag im Erstgespräch ruhig: "Haben Sie Erfahrung mit Angststörungen / Depressionen / [deinem Thema]?" Das ist keine unhöfliche Frage. Das ist eine vernünftige.

Online-Therapie ist eine echte Option

Gerade für Menschen mit vollen Terminkalendern, eingeschränkter Mobilität oder in ländlicheren Gebieten Wiens ist Online-Therapie eine vollwertige Alternative. Studien zeigen, dass Online-Therapie bei den meisten psychischen Erkrankungen genauso wirksam ist wie Präsenztherapie. Und der praktische Vorteil: Die Auswahl an Therapeut:innen ist deutlich größer.

 

Wie findmetherapy dir die Suche abnimmt

Wir wissen aus eigener Erfahrung und aus tausenden Gesprächen mit Menschen, die eine Therapie gesucht haben, dass die Suche selbst einer der größten Hindernisse ist.

Nicht der Wille zur Therapie. Sondern der Weg dorthin.

findmetherapy wurde genau dafür gebaut: um diesen Weg kürzer zu machen. Keine Endlos-Listen, kein Ausprobieren im Blindflug, kein zehnter frustrierender Anruf. Stattdessen: echte Menschen, die sich deine Situation anschauen und eine persönliche Empfehlung machen.

So funktioniert es:

•      Du füllst anonym einen kurzen Fragebogen aus, was dich bewegt, wann du Zeit hast, was dir wichtig ist und was dein Budget ist.

•      Unser Team sucht passende Therapeut:innen für dich, nach Thema, Methode, Persönlichkeit, Verfügbarkeit und Kosten.

•      Innerhalb weniger Tage erhältst du eine persönliche Empfehlung. Keine Warteschleife, kein Algorithmus.

•      Die Vermittlung ist kostenlos. Wenn du Unterstützung bei der Kostenerstattung brauchst, erklären wir dir gerne, welche Möglichkeiten es gibt.

 

Und wenn nach dem ersten Vorschlag die Chemie nicht stimmt: Wir begleiten dich weiter, bis es passt. Weil wir glauben, dass jede Person, die den Mut hat, Hilfe zu suchen, diese Hilfe auch verdient, ohne Bürokratie, ohne monatelanges Warten, ohne das Gefühl, allein damit zu sein.

Du musst das nicht alleine herausfinden. findmetherapy.co - kostenlos, anonym, menschlich. 🧡

Auf unserem Blog findest du weitere Artikel, die dich interessieren könnten, zum Beispiel zum Thema wie erkenne ich ob ich bei der richtigen Therapeut:in bin, wie du als Student:in in Wien an einen günstigeren Therapieplatz kommst, oder wie man lernt, sich selbst zu akzeptieren. Schau gerne mal rein und lass dich inspirieren.

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Und falls du dich gerade in einer akuten Krise befindest: Bitte zögere nicht, sofort Hilfe anzunehmen. Du kannst rund um die Uhr anonym die Telefonseelsorge unter 142 erreichen oder dich an den Psychosozialen Notdienst (in Wien: 01/31330) wenden. In akuten Notfällen oder wenn du dich selbst in Gefahr siehst, wähle bitte den europaweiten Notruf 112.

Quellenverzeichnis

1. Wancata, J. (2017). Prävalenz und Versorgung psychischer Krankheiten in Österreich. MedUni Wien, Klinische Abteilung für Sozialpsychiatrie. https://www.meduniwien.ac.at/hp/fileadmin/sozpsychiatrie/pdf/Abschlussbericht_WIssenschaft_Wancata.pdf (abgerufen am 01.05.2026)

2. Gesundheit Österreich GmbH – GÖG (Grabenhofer-Eggerth et al., 2022). Versorgungslage und zukünftiger Bedarf im Bereich Psychotherapie. Im Auftrag des BMSGPK. https://jasmin.goeg.at/id/eprint/2898/1/Versorgungslage%20PT%202040_bf.pdf (abgerufen am 01.05.2026)

3. Riess, G. et al. (2025). Schlaglichter auf Psychotherapieversorgung in Österreich. Psychotherapie Forum, Springer. DOI: 10.1007/s00729-025-00291-5. https://link.springer.com/article/10.1007/s00729-025-00291-5 (abgerufen am 01.05.2026)

4. Riess, G. (2022). VersorgungsNOT – Psychotherapie als zentrale, aber marginalisierte Versorgungsleistung im Gesundheitssystem. Psychotherapie Forum, Springer. DOI: 10.1007/s00729-022-00210-y. https://link.springer.com/article/10.1007/s00729-022-00210-y (abgerufen am 01.05.2026)

5. Rechnungshof Österreich (2019). Versorgung psychisch Erkrankter durch die Sozialversicherung. Reihe BUND 2019/8. https://www.rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Versorgung_psychisch_Erkrankter_SV.pdf (abgerufen am 01.05.2026)

6. ÖGK (Dezember 2025). ÖGK führt klinisch-psychologische Behandlung als Kassenleistung ein. Presseaussendung. https://www.oegk.at/cdscontent/?contentid=10007.908362&portal=oegkportal (abgerufen am 01.05.2026)

7. BÖP/OTS (Mai 2026). 100 Tage PsyHelp – Erste Bilanz der neuen Serviceplattform. https://www.ots.at/presseaussendung/ (abgerufen am 01.05.2026)

8. PsyHelp.at – Offizielle Servicestelle für klinisch-psychologische Behandlung. https://psyhelp.at/ (abgerufen am 01.05.2026)

9. wien.ORF.at (Mai 2026). Kürzere Wartezeit auf psychologische Behandlung. https://wien.orf.at/stories/3354941/ (abgerufen am 01.05.2026)

10. Der Standard (Mai 2026). Klinisch-psychologische Therapie auf Kasse: 6.500 Anmeldungen in 100 Tagen. https://www.derstandard.at/story/3000000320251/ (abgerufen am 01.05.2026)

11. Profil/Faktiv (Dezember 2021). Faktencheck: Weniger Psychotherapieplätze als von Krankenkasse angekündigt. https://www.profil.at/faktiv/faktencheck-weniger-psychotherapieplaetze-als-von-krankenkasse-angekuendigt/401754048 (abgerufen am 01.05.2026)

12. Profil (Dezember 2023). Was 2024 für Verbesserungen in der psychischen Gesundheit bringt. https://www.profil.at/oesterreich/was-2024-fuer-verbesserungen-in-der-psychischen-gesundheit-bringt/402714706 (abgerufen am 01.05.2026)

13. Moment.at (2021). Psychotherapie in Österreich: Wer nicht warten kann, muss zahlen. https://www.moment.at/story/psychotherapie-oesterreich-warten-zahlen/ (abgerufen am 01.05.2026)

14. Moment.at (2026). Psychologische Therapie auf Kasse: Wie du dazu kommst. https://www.moment.at/story/psychotherapie-fuer-alle/ (abgerufen am 01.05.2026)

15. Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie – ÖBVP (2025). Berufspolitik & Ziele. https://www.psychotherapie.at/oebvp/ueber-den-oebvp/berufspolitik-ziele (abgerufen am 01.05.2026)

16. Wiener Gesellschaft für Psychotherapeutische Versorgung – WGPV. https://www.wgpv.at/ (abgerufen am 01.05.2026)

17. Verein für ambulante Psychotherapie – VAP. http://www.vap.or.at/ (abgerufen am 01.05.2026)

18. Wiener Landesverband für Psychotherapie – WLP (2026). Kostenübernahme Psychotherapie Wien. https://www.psychotherapie-wlp.at/informationen/psychotherapie/finanzierung/kostenuebernahme (abgerufen am 01.05.2026)

19. ÖGK (2025/2026). Psychotherapie – Informationen zur Kostenübernahme. https://www.oegk.at/cdscontent/?contentid=10007.879220 (abgerufen am 01.05.2026)

20. checkpsy.at (2025/2026). Kassenplatz Psychotherapie Österreich: Antrag, Wartezeiten & Alternativen. https://checkpsy.at/ratgeber/kassenplatz-psychotherapie (abgerufen am 01.05.2026)

21. checkpsy.at (2026). Psychotherapie Kosten Österreich 2026 – Was zahlt die Kasse? https://checkpsy.at/ratgeber/psychotherapie-kosten-oesterreich-2026 (abgerufen am 01.05.2026)

22. SORA-Studie / Fonds Soziales Wien (Zandonella & Bohrn, 2023). Psychosoziale Gesundheit in Wien 2023. https://www.fsw.at/downloads/kundinnenbefragung/sora-psychosoziale-gesundheit-2023.1721306057.pdf (abgerufen am 01.05.2026)

23. Sozialministerium Österreich (2025). Gesund aus der Krise: Wirksame Unterstützung für Kinder und Jugendliche. https://www.sozialministerium.gv.at/Services/Aktuelles/Archiv-2025/gesund-aus-der-krise.html (abgerufen am 01.05.2026)

24. Stadt Wien / psychische-hilfe.wien.gv.at (2025). Professionelle Hilfe – Psychische Hilfe Wien. https://psychische-hilfe.wien.gv.at/betreuung/professionelle-hilfe/ (abgerufen am 01.05.2026)

25. Gesundheitsportal Österreich / BMASGPK (2025). Psychotherapie. https://www.gesundheit.gv.at/gesundheitsleistungen/berufe/gesundheitsberufe-a-z/psychotherapie/psychotherapeut.html (abgerufen am 01.05.2026)

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